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Nicolai Friedrichsen

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,9, Universitat Mannheim (Philosophische Fakultat), 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erich Kastner ist gemeinhin als Kinderbuchautor bekannt. Vermutlich hat jeder von uns als Kind wenigstens eine seiner grossen Geschichten fur kleine Leute gelesen oder als Film gesehen. "Punktchen und Anton," "Emil und die Detektive" und "Das fliegende Klassenzimmer" gehoren dazu. Weitaus weniger bekannt ist Kastner als Autor von Erwachsenenliteratur. Sein Roman "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" ist Kastners erstes zeitkritisches Prosawerk und mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren im Veroffentlichungsjahr uberaus erfolgreich. Kastner zeichnet darin das dustere Bild einer durch politische und okonomische Missstande verkommenen Gesellschaft. Diese Arbeit betrachtet, wie Moral und Anstand im grossstadtischen Uberlebenskampf aufgegeben werden. Mit dem Angestelltenroman Fabian hat Kastner wichtige stilistische Eigenarten und thematische Schwerpunkte der Neuen Sachlichkeit aufgegriffen. Kastners literarisches Werk ist besonders stark von seiner Biografie gepragt. Er ist ein Moralist mit einer sehr pessimistischen Einstellung und bleibt seinen Idealvorstellungen treu, obwohl er selbst nicht daran glauben mag, dass Menschen zu einer Einsicht gelangen konnten ( Jede Bemuhung, die Menschheit zu bessern, wird an deren Unverbesserlichkeit scheitern."). Die literaturwissenschaftliche Bearbeitung des Romans wird belegen, wie fortgeschritten Kastner den durch die beschriebenen Rahmenbedingungen hervorgerufen sittlichen Verfall einstuft und fur wie notig Kastner es halt, an der moralischen Verbesserung der Menschen zu arbeiten. Die Unmoral durchzieht alle Gesellschaftsschichten, wobei die obere Schicht sich vergnugt und die von der Wirtschaftskrise Gebeutelten sich erniedrigen mussen, um nicht zu verhungern. Kastner beklagt die Sittenlosigkeit der emanzipierten, n

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Corinna Kühn

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Erich Kästner - Literarische Spurensuche, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Entsprechend dem Vorbild Kästner soll diese Hausarbeit mit einem Vorwort beginnen, wenn auch in der Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten tunlichst davon abgeraten wird, den Begriff des ́Vorwortes` an die Stelle einer Einleitung zu setzen. Die Vorworte zu Beginn eines literarischen Werkes sind kennzeichnend für Erich Kästner. Im Unterschied zu dem Vorwort dieser Hausarbeit stellen sie jedoch einen integralen Bestandteil seiner Poetik dar. Auch dem Roman „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten“ , um den es in dieser Hausarbeit gehen wird, ist ein Vorwort vorangesetzt. Im ersten Kapitel dieser Hausarbeit wird eine epochale Einordnung in die Zeit vorgenommen, in dem der hier zu behandelnde Roman Kästners erstellt und veröffentlicht wurde: nämlich in die ́Neue Sachlichkeit`, welche die Hauptströmung der Weimarer Republik darstellt. Strukturelle und stilistische Merkmale der Literatur dieser Strömung werden herausgestellt und mit dem Roman Fabian in Verbindung gesetzt. Entsprechend dem Terminus der ́Neuen Sachlichkeit` wird der Roman darauffolgend schwerpunktmäßig auf die „Gesellschaftsanalyse“ untersucht. So sind Ausführungen zu dem im Fabian dargestellten Leben in der Krisengesellschaft vorzufinden. Dabei wird vornehmlich der Verlust der Moral, die ́Wartesaal-Stimmung ́ sowie das Scheitern der Personen bzw. Personengruppen aus dem Fabian thematisiert. Das vierte Kapitel widmet sich dem satirischen Schreiben, das den grundlegenden Charakter des Fabian prägt und damit Kästners Ziel, das er mit seinem Roman verfolgte, hervortreten lässt. Die Hausarbeit endet, gemäß dem Vorbild Kästner, mit einem Nachwort.

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Maike Schnell

Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: keine, Universität Lüneburg (Sprache- und Kommunikationswissenschaften), Veranstaltung: Literatur der Neuen Sachlichkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die vorliegende Hausarbeit im Rahmen der Veranstaltung "Literatur der Neuen Sachlichkeit beschäftigt sich mit dem Werk "Fabian - Die Geschichte eines Moralisten" von Erich Kästner. Anhand einer geschichtlichen Einordnung sowie der Nennung der wichtigsten Merkmale der Neuen Sachlichkeit soll zu Beginn ein Überblick über diese Literaturgattung ermöglicht werden. Kästners "Fabian" soll im weiteren Verlauf dieser Arbeit im Hinblick auf den Autor, die neusachlichen Aspekte und zwei Themenbereiche - die weitere Themen nach sich ziehen - beleuchtet werden: a) Die Neue Frau: Selbstverständnis, ökonomische Unabhängigkeit & Sexualität b) "Technisierung". [...]

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Sarah Müller

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit dem Mythos Großstadt in Erich Kästners ‚Fabian – Die Geschichte eines Moralisten‘ . Dieses durchaus gesellschaftskritische Werk Kästners, der vielen Lesern vermutlich lediglich als Kinderbuchautor bekannt ist, beleuchtet das Thema Großstadt und damit Berlin unter einem längst vergessenen oder für uns unbekannten Blickwinkel. Eng verbunden mit diesem Roman ist der Begriff der Neuen Sachlichkeit. Durch jene Hauptströmung der Weimarer Republik wird eine detailliertere Beschreibung des Großstadtromans der zwanziger und dreißiger Jahre erst möglich. Die Merkmale der Literatur dieser Bewegung werden mit dem Roman in Verbindung gesetzt, welcher daraufhin einer Gesellschaftsanalyse unterzogen wird. Es soll also herausgestellt werden, inwieweit das Großstadtmotiv in Fabian mit der Neuen Sachlichkeit in Verbindung gebracht werden kann. Im Mittelpunkt stehen die Großstadt Berlin und ihre epochenspezifische Darstellungsweise. Im Gegensatz zu anderen, schillernderen Beschreibungen Berlins vermag Erich Kästner hier ein sehr satirisches und auch negatives Berlinbild zu zeichnen. Diese Darstellung wirft die Frage auf, ob die Großstadt, in diesem Fall das Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre, den moralischen Verfall des Menschen in Gang setzt. Die Arbeit will also zeigen, dass Kästner hier nicht ein Bild der Großstadt, sondern den Verfall des Menschen durch die Großstadt schafft. Wie verhalten sich der im Werk im Fokus stehende Mensch und die Stadt Berlin zueinander? Dabei ist es interessant, zu untersuchen welche Atmosphäre er zu genau diesem Zweck im Buch entstehen lässt und mit welchen Mitteln er den Verfall der Großstadtgesellschaft schildert. In einer Schlussbemerkung werde ich ein Fazit zur Darstellung der Großstadt im Roman abgeben.

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Nicolai Friedrichsen

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,9, Universität Mannheim (Philosophische Fakultät), 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Erich Kästner ist gemeinhin als Kinderbuchautor bekannt. Vermutlich hat jeder von uns als Kind wenigstens eine seiner großen Geschichten für kleine Leute gelesen oder als Film gesehen. "Pünktchen und Anton", "Emil und die Detektive" und "Das fliegende Klassenzimmer" gehören dazu. Weitaus weniger bekannt ist Kästner als Autor von Erwachsenenliteratur. Sein Roman "Fabian. Die Geschichte eines Moralisten" ist Kästners erstes zeitkritisches Prosawerk und mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren im Veröffentlichungsjahr überaus erfolgreich. Kästner zeichnet darin das düstere Bild einer durch politische und ökonomische Missstände verkommenen Gesellschaft. Diese Arbeit betrachtet, wie Moral und Anstand im großstädtischen Überlebenskampf aufgegeben werden. Mit dem Angestelltenroman Fabian hat Kästner wichtige stilistische Eigenarten und thematische Schwerpunkte der Neuen Sachlichkeit aufgegriffen. Kästners literarisches Werk ist besonders stark von seiner Biografie geprägt. Er ist ein Moralist mit einer sehr pessimistischen Einstellung und bleibt seinen Idealvorstellungen treu, obwohl er selbst nicht daran glauben mag, dass Menschen zu einer Einsicht gelangen könnten („Jede Bemühung, die Menschheit zu bessern, wird an deren Unverbesserlichkeit scheitern.“). Die literaturwissenschaftliche Bearbeitung des Romans wird belegen, wie fortgeschritten Kästner den durch die beschriebenen Rahmenbedingungen hervorgerufen sittlichen Verfall einstuft und für wie nötig Kästner es hält, an der moralischen Verbesserung der Menschen zu arbeiten. Die Unmoral durchzieht alle Gesellschaftsschichten, wobei die obere Schicht sich vergnügt und die von der Wirtschaftskrise Gebeutelten sich erniedrigen müssen, um nicht zu verhungern. Kästner beklagt die Sittenlosigkeit der emanzipierten, neuen deutschen Frau, die Unmoral in Liebesbeziehungen, die auswegslose Massenarbeitslosigkeit und eine fehlende Richtungsvorgabe der Politik. Schließlich wirft diese Arbeit einen Blick auf Fabians Ende, welches nicht ausbleiben darf, denn es soll als negatives Beispiel den Leser zum Moralismus „missionieren“.